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Heimatmuseum Herbrechtingen

Standort in Großansicht

Am Ende des Eselsburger Tals liegt malerisch die 1799 errichtete ehemalige Sägemühle. Seit 1984 beherbergt sie das Heimatmuseum. Dem Besucher wird ein vollständiges und abgerundetes Bild davon vermittelt, wie man vor etwa 150 Jahren in Herbrechtingen und auch in anderen, meist ärmeren Dörfern auf der Ostalb gelebt hat. Beim Besuch fühlt man sich in jene Zeit zurückversetzt, als könnten die Bewohner jederzeit von der Feldarbeit heimkehren.

Wohnen und Arbeiten vor 150 Jahren
Im Erdgeschoss sind die Stube, die Küche und die Schlafkammer so originalgetreu und mit viel Liebe zum Detail eingerichtet, dass man sich leicht vorstellen kann, wie sparsam die Menschen damals gelebt haben. Der noch beheizbare Stufenofen in der Stube ist heute noch ein Prunkstück.

Geschlafen wurde auf Stroh- oder Laubsäcken und die Wäsche- und Bekleidungsstücke in der „Schlaf-Kam´r“ geben Aufschluss darüber, wie einfach und unauffällig man sich kleidete.

Die Schusterwerkstatt und die Räume des Kellergeschosses geben einen Einblick in die harte Arbeitswelt. Die Flachsaufbereitung und -verarbeitung war typisch für die damaligen Lebensumstände, denn viele Bauern arbeiteten im Nebenerwerb als Weber. Auch die Frauen mussten beim Waschen und Brotbacken schwer arbeiten.

In diesem Museum findet man nichts hinter Glas. Die sachkundigen Führungen sind sehr lebendig gestaltet.

Besonderheiten
Sonderführungen für Gruppen auch zu anderen Zeiten. Aktionstage mit Kinderprogramm, Sonderausstellungen.

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