Albschäferweg: Deutschlands schönster Wanderweg 2022

Der erste Platz geht an den Albschäferweg auf der Schwäbischen Alb

Das Ergebnis der Abstimmung zur Wahl „Deutschlands schönster Wanderweg 2022“ steht fest: Platz eins in der Kategorie der Mehrtagestouren geht auf die Schwäbische Alb, an den „Albschäferweg“ in der Heidenheimer Brenzregion. Platz zwei belegte der „Rodalber Felsenwanderweg“ aus dem Pfälzerwald und Platz drei die Route „Rund um die Schorfheide“ aus Brandenburg. Die gemeinsam mit dem Albschäferweg unter der Rubrik Tagestouren ins Rennen gegangene DonauWelle aus dem Donaubergland hat es auf Platz fünf geschafft und ist damit ebenfalls vorne mit dabei.

Heute hatte Landrat Peter Polta und das Tourismusteam des Landratsamtes Heidenheim an das Höhlenhaus nach Giengen-Hürben eingeladen, um gemeinsam mit zahlreichen Beteiligten sowie Partnerinnen und Partnern den Sieg und die Preisverleihung zu feiern. Und sie waren zahlreich gekommen, die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Tourismusvertretungen, die Ehrenamtlichen für die Wegepflege und Vertreterinnen und Vertreter des Schwäbischen Albvereins, der Gastgeber und der Schäferzunft. „Ihnen allen verdanken wir den riesigen Erfolg der Wahl und überhaupt den Umstand, dass man auf dem Albschäferweg unseren schönen Landkreis und die Heidenheimer Brenzregion mit all ihren Facetten aus Urzeit, Eiszeit, Natur und Kultur erwandern kann,“ lobte Landrat Peter Polta.

Sichtlich stolz macht ihn vor allem, dass im Landkreis Heidenheim noch etwa sieben hauptberufliche Hüteschäferinnen und -schäfer mit ihren Herden unterwegs sind und sich um die wichtige Landschaftspflege, vor allem um den Erhalt der für die Alb so typischen Wacholderheiden, kümmern. Ihnen wurde 2015 dieser 158 Kilometer lange und vom Deutschen Wanderverband zertifizierte Mehrtagesrundweg gewidmet. Man wandert über die Weideflächen, passiert Schafhöfe und Schäferstelen, die die Geschichten ihres Alltags erzählen und mit ein wenig Glück, begegnet man auch einer Schafherde.

Auch Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß, Präsident des Schwäbischen Albvereins, war gekommen und freute sich mit den Ehrenamtlichen des Donau-Brenz-Gaus und seinen Ortsgruppen. „Für den Schwäbischen Albverein als offizieller Partner des Albschäferwegs ist der erste Platz eine besondere Freude. Für unsere ehrenamtlichen Wegewarte, die den Albschäferweg seit vielen Jahren beschildern und pflegen, ist die Auszeichnung eine große Anerkennung für ihre Leistung“, so Rauchfuß.
Aus den Händen von Deutschlands „Wandermeister“ Manuel Andrack und Thorsten Hoyer, Chefredakteur des Wandermagazins, nahm das Albschäferweg-Kompetenzteam mit der Tourismusbeauftragten Monika Suckut, Wanderführer und Albschäfer-Botschafter Wolfgang Pösselt, Gauwegewart Wolfgang Schwarz und Wegewart Otto Palfi den ersten Preis entgegen.

Umrahmt wurde die Preisverleihung von Hirtenhornbläsern und den Albkosaken, die passend zum Motto neben einigen Wanderliedern zum gemeinsamen Singen der Schäferhymne „Seht Ihr auf den grünen Fluren“ anstimmten.

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