Der Höhlenlöwe geht, das Mammut (1931) kommt – Unser Mammut bekommt „Besuch“ aus Tübingen

Ab dem 17.09.2019 kann in der Schatzkammer des Archäopark Vogelherd ein ganz besonderer Fund bewundert werden: Das Mammut, das bei der Grabung von Gustav Riek 1931 in der Vogelherdhöhle entdeckt wurde und seither im Museum der Universität Tübingen ausgestellt wurde, kehrt nach 88 Jahren an seinen Fundort zurück. Die etwa 5cm große Elfenbeinfigur ist mit zahlreichen Kreuzritzungen verziert und weist durchlochte Vorder- und Hinterläufe auf.
Das Mammut von 1931 tauscht für eine begrenzte Zeit seinen Platz (bis Mitte Dezember 2019) mit dem bislang in unserer Schatzkammer ausgestellten Höhlenlöwen, der bei der Grabungskampagne der Universität Tübingen 2006 gefunden wurde und nun bis Mitte Dezember im Museum der Universität Tübingen (MUT) zu sehen sein wird.
Passend zum Thema der aktuellen Sonderausstellung „Der Vogelherd. Unser Mammut – seit der Eiszeit groß“ sind nun im Archäopark Vogelherd zwei von insgesamt drei gefundenen Mammutfiguren aus der Vogelherdhöhle zu bewundern. Diese „Mammutaufgabe“ wäre ohne die tatkräftige Unterstützung durch die Universität Tübingen, das MUT und dem Archäologischen Landesmuseum nicht umsetzbar gewesen. Das Mammut ist bis Ende der Saison während der regulären Öffnungszeiten von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr in der Schatzkammer des Archäopark Vogelherd zu besichtigen.

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