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Brenzursprung

Brenzursprung

Der Brenztopf ist einer der schönsten und bedeutendsten Karstquellen der Schwäbischen Alb.

Die Quelle schüttet im Mittel 1200l/sec., wobei auch Spitzen von 13.200l/sec. erreicht werden können. Die Menge variiert in Abhängigkeit zur Niederschlagsmenge. Aufgrund der schnellen Fließgeschwindigkeit des Wassers in den Gesteinsklüften (ca. 0,1 km/h) reagiert die Karstquelle binnen weniger Stunden auf Regenfälle und Schneeschmelzen in der Region.

Seit Jahrhunderten wird die Brenzquelle zur Energiegewinnung aufgestaut, 1529 erfolgte die Inbetriebnahme des Eisenhammerwerks und einer Schmelzhütte. Neben dem Wasserreichtum, den reichen Waldbeständen und Bohnerzvorkommen war auch die verkehrsgünstige Lage des flachen Albübergangs des Kocher-Brenztals bestimmend für die Ansiedlung der eisenverarbeitenden Industrie in und um Königsbronn.

Gleich nebenan befinden sich das Rathaus im Rokokostil und die seit 1529 mit Wasserkraft betriebene Hammerschmiede mit Kneippanlage.

Feilenschleiferei Königsbronn

Historische Feilenschleiferei

Auf den Spuren der Industriegeschichte
Um die Geschichte des alten Industriestandorts näher kennen zu lernen, empfehlen wir einen Spaziergang auf dem Industriepfad. Brenzursprung, Klosteranlage, Feilenschleiferei, die alten Anlagen am Pfefferursprung und der Itzelberger See zählen zu den Stationen, an denen die industriellen Zeitzeugen noch bewundert werden können.

Kannen-Museum

Pfisterei mit Kannenmuseum

Das Bauteam des Kulturvereins Königsbronn hat es sich zur Aufgabe gemacht, kulturhistorische Gebäude und Einrichtungen in der Gemeinde zu sanieren und für nachfolgende Generationen zu erhalten. So wurden unter anderem die Räume im Obergeschoss der ehemaligen Pfisterei für die Einrichtung des "Königsbronner Kannen Museums" (KKM) renoviert.

Georg Elser

Georg Elser Gedenkstätte

Die Gedenkstätte erinnert an den in Königsbronn aufgewachsenen Schreiner Georg Elser (1903–1945). Er wollte durch sein Attentat auf Adolf Hitler am 8. November 1939 im Bürgerbräukeller in München den Krieg bzw. ein noch größeres Blutvergießen verhindern.

Ruine Herwartstein

Ruine Herwartstein

Die Ruine Herwartstein liegt auf dem gleichnamigen Felsen über der Brenz südlich von Königsbronn. Der Name der Burg tritt erstmals 1240 in Erscheinung. Im Jahre 1287 wurde die Burg belagert und stark beschädigt. Die Burg samt dazugehöriger Herrschaft wurde 1302 an König Albrecht I. verkauft, der damit wiederum das 1303 gegründete Zisterzienserkloster "Fontis Regis" ausstattete. Beim Bau der Klostergebäude wurde die Burgstelle schließlich als Steinbruch benutzt und aufgegeben. Die Ruine ist heute frei zugänglich.